Nichtstun – ein Ding der Unmöglichkeit

Selbst wenn wir nichts tun, tun wir etwas, eben nichts. Eben, alle Aktivitäten haben genauso, wie das Nichtstun Einfluss auf unser Umfeld. Nichts tun, ist unmöglich, dennoch sollten wir uns beim Reisen mehr auf das Nichtstun, was vor allem, nicht Handeln bedeutet.

Wenn wir schlafen gehen, ist dies eine Aktivität, das Schlafen dagegen ein Verhalten, welches wir sehr schätzen, denn der Körper erholt sich und dies ist unser Ziel. 

Es ist auch so, dass wir Dinge eher bereuen, mit denen wir aktiv scheitern, als wenn uns etwas aufgrund unserer Untätigkeit zustösst. Dann waren die anderen oder das Schicksal schuld.

Apple hat sich bei der ersten grossten Erfolgswelle nur auf wenige Geräte spezialisiert und alles so einfach, wie möglich gemacht. Die Apps haben die Gründer als Notwendigkeit gesehen, viele Funktionen und diese soweit wie möglich ausgelagert. Nur iTunes wurde konsequent ausgebaut.

Viel tun sorgt dafür, dass sich nichts ändern kann, wir nicht mehr staunen über Neues und keine Zeit haben. In den Ferien wollen wir genau das eben nicht. Wir wollen etwas an uns ändern, neue Kraft tanken und unseren Horizont erweitern. Erst wenn wir nichts tun, erkennen wir den Wert. 

Das Nichtstun ist dafür ein guter Ansatz. Nutzen Sie die Gelegenheit dies zu feiern, nicht um 7:00h aufzustehen, nicht 2 Tassen Kaffee am Morgen im Büro getrunken zu haben, nicht im Stau gestanden zu sein. So geniessen Sie das Reisen.