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Ausgerechnet Fernweh

Bernhard Lach und Uwe Rapp haben ein interessantes Kartenspiel entworfen, um die Welt zu entdecken. 111 Sehenswürdigkeiten und 89 Ortskarten werden in Päckchen zu 15 Stück auf einen Stapel gelegt und müssen entsprechend Länge und Breitegraden in der jeweiligen Himmelsrichtung angelegt.

Falls jemand der Meinung ist, eine Karte ist falsch angelegt, kann er dies prüfen lassen und gewinnt vielleicht einen Chip, er kann aber auch einen verlieren. Am Ende muss geschätzt werden, wie viele Karten falsch sind. Wer am nächsten dran ist, erhält ebenfalls einen Spielchip. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Spielchips.

Beim Spiel lernen wir die Welt kennen und gleichzeitig ist es spannend die Orte richtig zu platzieren. Ist nun Shanghai von Vancouver östlich oder westlich? Doch auch viele Orte in Europa können wir kaum richtig einschätzen. Zudem lernen wir im Spiel viele Sehenswürdigkeiten kennen.

Ausgerechnet Fernweh ist ein gelungenes Spiel, welches Lust auf Reisen fördert.

Kniffel – überall einsetzbar

5 Würfel, ein Block und los geht’s. Würfeln ist rasch erklärt, in fast allen Kulturen wird gewürfelt. Bei Kniffel ist Glück und Taktik gefragt. Der Kniffel, dass sind fünf gleiche Würfel, dreimal kann jeweils mit den restlichen Würfeln versucht werden, möglichst viel Punkte zu erreichen.

Das Spiel ist rasch erklärt und es ist ein schöner Zeitvertreib. Der Kniffel ist oft Garant für den Sieg, doch irgendwann ist er nicht mehr möglich, denn auch Strasse oder Full House bringen Punkte.

Dank der Überraschung gibt es Emotionen und meistens wird dann anderen Spielern das Glück gegönnt.

Seitdem wir Kniffel als Geschenk erhalten haben, hat das Spiel einen festen Bestandteil im Reisegepäck und wir lernen auf langen Zugfahrten immer wieder interessante Leute kennen.